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Das Bett (lectus):
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Es gab im Hause mehr Betten als Personen, denn die Römer bevorzugten die liegende Position nicht nur zum Schlafen. Liegen war die bevorzugte Position jeder möglichen Situation.Somit gab es sogar mehrere Typen von Liegen und Betten, je nach Anwendung.
Das Schlafbett (lectus cubicularis) war recht hoch in der Bauweise. Sogar so hoch, dass man einen Schemel zur Hilfe nahm.
Das Ruhebett im Arbeitszimmer (lectus lucubratorius) wurde genutzt, um Studien zu führen, Bücher zu lesen oder auch Korrespondenzen zu erledigen.
Das Bett im Speisesaal diente natürlich als "Liegegelegenheit" an der Tafel während des Mahls.
Der Aufbau eines Bettes:
Als Unterbau benutzte man einen rechteckigen Aufbau (sponda), der in der Regel von vier Füßen, seltener von sechs Füßen getragen wurde.
Ferner wurde eine Rückenlehne an der zu der Wand ausgerichteten Seite (pluteus) und eine Kopfstütze (fulcrum) angebaut.
Auf dem Holzrahmen wurden Bänder (institae, fasciae, lora) längst und quer gespannt, die dann die Matratzen (torus, culcita) und oder Kissen (pulvini) trugen. Die Kissen für den Kopf wurden "cervicalia" genannt.
Als Auflage benutzte man Decken (stramenta, stragula, peristronata) und darüber einem Überwurf aus Leinen (toral, plagula).
Die Betten der reicheren Bewohner bestanden aus edlen Hölzern, Edelmetallen und Elfenbein. Die der armen waren schlicht, aus einfachen Holz ohne Intarsien und verfügten keine Lehnen. zurück
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